Die kleine Gegend der grossen Weine

Wakkerpreis-Übergabe 19. Juni

07.05.2010 09:04

Wakkerpreis Fläsch
Wakkerpreis - Bild: SHS

Der Schweizer Heimatschutz (SHS) zeichnet Fläsch mit dem Wakkerpreis 2010 aus. Das Weinbaudorf im Rheintal erhält die diesjährige Auszeichnung für seine innovative Ortsplanung.

Dank Landumlegungen konnten die charakteristischen Wein- und Obstgärten im Dorfkern erhalten werden ohne die bauliche Weiterentwicklung zu verhindern. Zudem fördert die Gemeinde aktiv gute zeitgenössische Architektur, indem sie berät und mit gutem Beispiel voran geht. Die gelungenen Neubauten stärken das Ortsbild.

Wakkerpreis-Übergabe 19. Juni 2010

Die offizielle Preisübergabe findet am 19. Juni 2010 im Rahmen einer öffentlichen Feier statt. Auf dem Schulhausplatz ist um 14Uhr die öffentliche Preisübergabe und anschliessend sind alle Besucher zum Apèro eingeladen. Die Weinkeller von Fläsch sind ab 16 Uhr für die Gäste geöffnet und führen Degustationen und Festwirtschaften durch. Sie sind herzlich eingeladen, an diesem einmaligen Anlass dabei zu sein und das Dorf mit ihrem Kulturgut neu kennen zu lernen!

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Gemeinde Fläsch.

Bericht von SF 10 vor 10

Über den Wakkerpreis

Der Schweizer Heimatschutz (SHS) vergibt jährlich einer politischen Gemeinde den Wakkerpreis. Das Preisgeld hat mit CHF 20'000.- eher symbolischen Charakter, der Wert der Auszeichnung liegt in der öffentlichen Anerkennung vorbildlicher Leistung.

Erstmals ermöglicht wurde der Wakkerpreis 1972 durch ein Vermächtnis des Genfer Geschäftsmannes Henri-Louis Wakker an den Schweizer Heimatschutz. Weitere seither eingegangene Legate erlauben es dem SHS, den Preis bis heute vergeben zu können.

Der Wakkerpreis zeichnet Gemeinden aus, welche bezüglich Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können. Die Auszeichnung von Stein am Rhein, Guarda, Ernen etc. in den 1970er Jahren erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Erhaltung historischer Zentren nicht selbstverständlich war. Im heutigen Fokus stehen Gemeinden, die ihren Siedlungsraum unter zeitgenössischen Gesichtspunkten sorgfältig weiterentwickeln. Hierzu gehören insbesondere das Fördern gestalterischer Qualität bei Neubauten, ein respektvoller Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie eine vorbildliche, aktuelle Ortsplanung.

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